Einstellungstermin bei der Landespolizei Schleswig- Holstein

Bei uns können Sie sich um eine Einstellung zum 01.08.2019/03.02.2020 für die Laufbahngruppe 1 (mittlerer Dienst) und die Laufbahngruppe 2 (gehobener Dienst) voraussichtlich ab dem 1. August 2018 bewerben.

Kontakt

Polizeirevier Norderstedt
Europaallee 24
22850 Norderstedt
Tel.: 040-528060
Fax: 040-52806209

Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung und für die Bereitschaftspolizei Schleswig-Holstein
Werbe- und Einstellungsstelle
Hubertushöh
23701 Eutin
berufseinstieg@polizei.landsh.de
Telefon: 04521 81 652 und -836
Fax: 04521 81 412

Einstellungsvoraussetzungen für die Laufbahngruppe 1.2, zweites Einstiegsamt (mittlerer Dienst), der Schutz- und Wasserschutzpolizei

Mindestens Hauptschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung oder Realschulabschluss. Es wird, außer bei Bewerberinnen / Bewerbern mit abgeschlossener Berufsausbildung, eine Zeugnisvorauswahl durchgeführt. Auch Bewerberinnen und Bewerber mit nicht deutscher Staatsangehörigkeit können sich bewerben. Sie müssen über gute Kenntnisse in der deutschen Sprache verfügen und dieselbe Einstellungsprüfung wie alle anderen Bewerberinnen und Bewerber erfolgreich absolvieren. Am Tage der Einstellung muss mindestens eine Niederlassungserlaubnis (gilt nicht für EU-Bürger) vorliegen.

Einstellungsvoraussetzungen für die Laufbahngruppe 2.1, erstes Einstiegsamt (gehobener Dienst), der Schutz-, Kriminal- und Wasserschutzpolizei

Fachhochschulreife oder Abitur oder einen anderen Nachweis einer Studienbefähigung (z.B. Meisterbrief). Es wird, außer bei Bewerberinnen / Bewerbern mit abgeschlossener Berufsausbildung, eine Zeugnisvorauswahl durchgeführt. Auch Bewerberinnen und Bewerber mit nicht deutscher Staatsangehörigkeit können sich bewerben. Sie müssen über gute Kenntnisse in der deutschen Sprache verfügen und dieselbe Einstellungsprüfung wie alle anderen Bewerberinnen und Bewerber erfolgreich absolvieren. Am Tage der Einstellung muss mindestens eine Niederlassungserlaubnis (gilt nicht für EU-Bürger) vorliegen.

Ablauf der Ausbildung zweites Einsteigsamt in der Laufgruppe 1 (mittlerer Dienst)

Die Ausbildung für den mittleren Dienst findet mit Ausnahme des Berufspraktikums bei der Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung und für die Bereitschaftspolizei in Eutin statt und dauert zweieinhalb Jahre.
Sie gliedert sich in drei Ausbildungsabschnitte:
Die Grundausbildung (1 Jahr), die Fachausbildung einschließlich des Berufspraktikums (1 Jahr) und die Abschlussausbildung mit der Fachprüfung (1/2 Jahr).
Unterrichtsinhalte sind unter anderem Strafrecht, Eingriffsrecht, Umweltrecht und Verkehrsrecht. Außerdem steht auch allgemein bildender Unterricht wie Deutsch, Englisch und politische Bildung auf dem Stundenplan. Ein Ausbildungsschwerpunkt ist die polizeipraktische Ausbildung, in der polizeiliche Situationen anhand von Rollenspielen geübt werden.
Anwärterinnen und Anwärter der Wasserschutzpolizei besuchen während des Berufspraktikums die Wasserschutzpolizeischule in Hamburg und erlangen dort die speziell für die Wasserschutzpolizei notwendigen Kenntnisse.
Anwärterinnen und Anwärter der Wasserschutzpolizei, ohne Zusatzqualifikationen, werden nach der erfolgreich absolvierten 2½ jährigen Ausbildung zu Polizeiobermeistern ernannt und nehmen im Anschluss an die Ernennung an weiteren Qualifizierungsmaßnahmen teil.
Für die Anwärterinnen und Anwärter der Wasserschutzpolizei, mit Zusatzqualifikationen, erfolgt die Zahlung eines Anwärtersonderzuschlages. Nach erfolgreicher 2 ½ jährigen Ausbildung werden sie zu Polizeiobermeistern ernannt und direkt im Bereich der Wasserschutzpolizei eingesetzt.
Während der Ausbildungszeit in Eutin ist man grundsätzlich zum Wohnen in der Gemeinschaftsunterkunft verpflichtet.

Ablauf der Ausbildung für die Laufbahngruppe 2, erstes Einstiegsamt (gehobener Dienst), der Schutz-, Kriminal- und Wasserschutzpolizei

Das 3-jährige Studium findet mit Ausnahme des Grund- und Hauptpraktikums an der Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung (FHVD) in Altenholz bei Kiel statt.
Die theoretischen Studieninhalte werden an der Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung (FHVD), Fachbereich Polizei, in Altenholz bei Kiel vermittelt. Das Studium gliedert sich in vier fachtheoretische und zwei fachpraktische Semester.

Wesentliche Module des Studiums sind: Kriminalitätskontrolle, Bewältigung polizeilicher Lagen, Verkehrssicherheitsarbeit, Kommunikation und Interaktion sowie internationale polizeiliche Kooperation. Weitergehende Informationen zu den Studieninhalten finden Sie unter Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung Altenholz .
Nach dem ersten fachtheoretischen Semester schließt sich ein Praxissemester mit einem zweiwöchigen Einstiegspraktikum im polizeilichen Einzeldienst an. Das Praktikum wird bei der Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung und für die Bereitschaftspolizei in Eutin durchgeführt.
Danach folgt ein halbes Jahr Theorie an der FHVD, gefolgt von einem Praxissemester, diesmal ausschließlich auf einer Polizeidienststelle im Land. Anwärterinnen und Anwärter für die Wasserschutzpolizei besuchen während des zweiten Praktikums die Wasserschutzpolizeischule in Hamburg und erlangen dort die speziell für die Wasserschutzpolizei notwendigen Kenntnisse.
Abschließend folgen zwei fachtheoretische Semester an der FHVD und die Laufbahnprüfung. Mit der Ernennung zur Kommissarin/zum Kommissar und der Verleihung des akademischen Abschlussgrades „Bachelor of Arts - Polizeivollzugsdienst“ endet der Vorbereitungsdienst.
Aus organisatorischen Gründen kann es zu Veränderungen des Studienverlaufs (Reihenfolge der beschriebenen Semester) kommen.
Die Anwärterinnen und Anwärter der Wasserschutzpolizei ohne Zusatzqualifikationen, werden nach der Ausbildung zu Polizeikommissaren ernannt und nehmen im Anschluss an die Ernennung an weiteren Qualifizierungsmaßnahmen teil.
Für die Anwärterinnen und Anwärter mit Zusatzqualifikationen, erfolgt die Zahlung eines Anwärtersonderzuschlages und nach der Ausbildung werden sie zu Polizeioberkommissaren (!) ernannt und direkt im Bereich der Wasserschutzpolizei eingesetzt.
Während der Studienzeit ist, außer während des Praktikums in Eutin, eine Unterbringung in einer Gemeinschaftsunterkunft der Polizei nicht möglich.

Aufgabengebiete bei der Landespolizei Schleswig- Holstein

Ihre Aufgabengebiete sind vielseitig. Schutzpolizistinnen und Schutzpolizisten verfolgen Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, werden gefahrenabwehrend tätig, führen Ermittlungsarbeiten durch und sind für den gesamten Bereich des Straßenverkehrs verantwortlich. Die Aufgaben der Schutzpolizei sind sehr vielfältig, da die Kollegen immer den ersten Angriff durchführen. Die Kriminalpolizei ermittelt bei Rauschgift-, Umwelt-, und Wirtschaftskriminalität sowie bei schweren Diebstählen, Brandstiftung, Sexual- und Tötungsdelikten. Bei der Wasserschutzpolizei zählen unter anderem Gefahrenabwehr und Ermittlung, die Verfolgung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, Kriminalitätsbekämpfung sowie Prävention zum Tätigkeitsprofil.

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